Der neue Sensor unterstützt Milchviehhalter u.a. bei der frühzeitigen Erkennung von Mastitis – einer der größten Herausforderungen auf Milchviehbetrieben

3. Juni 2026 – CowManager, ein führender Anbieter smarter Lösungen zur Kuhüberwachung, erweitert sein Portfolio um einen neuen, innovativen Milchsensor. Der Sensor, der im Melkstand integriert wird, hilft fundierte Entscheidungen im Bereich der Mastitiserkennung und des Melkprozesses zu treffen.

Die Untersuchungen von CowManager zeigen, dass die frühzeitige Mastitiserkennung weltweit zu den wichtigsten Prioritäten von Milchviehhaltern zählt. Milchviehhalter wissen um die weitreichenden und langfristigen Auswirkungen, die Mastitis auf die Lebensleistung einer Kuh haben kann. Umso wertvoller sind Investitionen in eine frühzeitige Erkennung und rechtzeitige Behandlung.

Die neue Milchsensortechnologie liefert präzise Echtzeitdaten sowohl auf Tier- als auch auf Melkstandebene. Das System überwacht jede einzelne Kuh viertelgenau über das jeweilige Zitzengummi und ermöglicht dadurch eine frühzeitige Mastitiserkennung. Gleichzeitig bewertet es die Leistung der Melktechnik sowie die Melkarbeit im Hinblick auf Qualität und Effizienz.
CowManager Milchsensor

Praxisrelevante Erkenntnisse durch frühzeitige Mastitiserkennung

Das System misst Leitfähigkeit, Vakuum, Temperatur, Milchmenge und Milchfluss nur wenige Zentimeter unterhalb jeder Zitze und ermöglicht dadurch hochpräzise Frühwarnungen bei Mastitis. Diese hohe Messgenauigkeit eröffnet Milchviehhaltern eine neue Ebene wertvoller Echtzeitinformationen für ein proaktives Herdenmanagement.

Warnmeldungen werden über ein Blinksignal am transparenten Sensor, per automatischer Sprachausgabe, auf dem Bildschirm im Melkstand oder direkt in der App eindeutig angezeigt.

Melkstand-Überwachung

Der Milchsensor hilft zudem dabei, Unregelmäßigkeiten im Melkstand zu erkennen, die selbst in modernen Systemen häufig unbemerkt bleiben. Probleme wie Vakuumabfälle, Übermelken oder unzureichend gereinigte Melkzeuge können sich negativ auf die Milchqualität und die Gesundheit der Tiere auswirken.

Das System liefert Echtzeitwarnungen bei Abweichungen im Melkprozess und bietet gleichzeitig wertvolle Einblicke in Melkqualität und Effizienz. Dadurch können Milchviehhalter rechtzeitig Gegenmaßnahmen ergreifen, bevor aus kleinen Unregelmäßigkeiten ernsthafte Gesundheitsprobleme in der Herde oder kostspielige Ausfallzeiten entstehen.

„Bei CowManager beginnt Innovation mit einem klaren Verständnis dafür, was Milchviehhalter auf ihren Betrieben wirklich benötigen“, erklärt Gerard Griffioen, Milchviehhalter und Gründer von CowManager.

„Wir arbeiten täglich eng mit Milchviehhaltern auf der ganzen Welt zusammen – und genau diese Praxisnähe prägt unsere Entwicklungen. Unser Ziel ist es nicht, einfach mehr Technologie bereitzustellen, sondern Lösungen zu entwickeln, die Milchviehbetriebe nachhaltig voranbringen. Mit unserem neuen Milchsensor erhalten Milchviehhalter mehr Kontrolle über die Leistung ihrer Herde und ihre täglichen Betriebsabläufe. Die Ergebnisse aus den ersten Praxistests auf den Betrieben bestätigen bereits heute das große Potenzial dieser Technologie.“

Mastitis und Melkstand

CowManager führt den Milchsensor zunächst mit zwei Überwachungslösungen ein: Mastitis und Melkstand. Das Unternehmen plant, die Plattform künftig, um weitere Lösungen auf Basis derselben Sensortechnologie zu erweitern und Milchviehhaltern damit zusätzliche Möglichkeiten zur Optimierung von Herdenleistung und Betriebsmanagement zu bieten.

Der Milchsensor wurde für eine einfache Installation und eine unkomplizierte Anwendung entwickelt. Das drahtlose, wartungsarme System ist mit einer Vielzahl gängiger Melkstandsysteme kompatibel. CowManager wird das System offiziell im Laufe des Jahres 2026 vorstellen. Die breite Markteinführung ist für 2027 vorgesehen.

Fragen?

  • Medienkontakt: CowManager
  • Maximilian Niederstein, Area Marketing Lead CowManager
  • E-Mail: m.niederstein@cowmanager.com

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Der Milchsensor wird ab 2027 verfügbar sein. Klicken Sie auf die Schaltfläche unten, um auf dem Laufenden zu bleiben.

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Die Entstehung des neuen Milchsensors von CowManager

Während des Melkens leuchtet eine Kontrollanzeige auf. Der Melker erkennt sofort: Die Leitfähigkeit eines Euterviertels weicht vom Sollwert ab. Ein Sensor, der nicht nur die Leitfähigkeit misst, sondern auch Milchmenge, Milchfluss, Temperatur und Vakuumniveau.

Neben der Eutergesundheit auf Viertelbasis analysiert der Sensor sämtliche Abläufe im Melkstand bis ins Detail.

Das ist der Milchsensor – die neueste Innovation aus dem Hause CowManager.

CowManager's Gerard Griffioen und Koen van Meurs.

Milchviehhalter und Gründer von CowManager Gerard Griffioen und Koen van Meurs, Leiter der Produktentwicklung.

„Dank des Milchsensors können Landwirte Probleme im Bereich der Eutergesundheit frühzeitig erkennen und ihnen gezielt vorbeugen“, erklärt Gerard Griffioen, Milchviehhalter und Gründer von CowManager.

Mastitis beeinträchtigt nicht nur die Milchleistung, sondern auch die Tiergesundheit und die Wirtschaftlichkeit des Betriebs. Eine frühzeitige Vorbeugung ist daher von großer Bedeutung.

„Bei einem Besuch bei einem unserer größten Kunden wurde deutlich, wie relevant die Herausforderungen sowohl im Umgang mit Mastitis als auch bei der Genauigkeit der Melkdaten sind. Kühe wurden nicht eindeutig erkannt, sodass keine vollständigen Melkdaten vorlagen. Gleichzeitig standen enorme Datenmengen zur Verfügung – allerdings oft mit erheblichen Zweifeln an deren Zuverlässigkeit“, erinnert sich Griffioen.

Daraus entstand die erste Idee für den Milchsensor. „Anschließend haben wir den Milchsensor gemeinsam mit Milchviehhaltern direkt unter Praxisbedingungen entwickelt“, berichtet Koen van Meurs, Leiter der Produktentwicklung, begeistert.

Da der Milchsensor Daten auf Viertelbasis erfasst und CowManager über ein internationales Netzwerk großer Milchviehbetriebe verfügt, konnten innerhalb kurzer Zeit umfangreiche Praxiserfahrungen und Datensätze gesammelt werden. Auch der Abgleich der Ergebnisse mit Laboranalysen der Milch war ein wichtiger Bestandteil des Entwicklungsprozesses und entscheidend für ein Höchstmaß an Zuverlässigkeit.

Künstliche Intelligenz in Kombination mit der langjährigen Erfahrung von CowManager in der Entwicklung von Algorithmen und der Analyse großer Datenmengen bildet die Grundlage für ein intelligentes, leistungsstarkes und zuverlässiges Dashboard.

Fünf Indikatoren in einem Milchsensor

Der Milchsensor erfasst derzeit fünf Indikatoren: Temperatur, Leitfähigkeit, Milchmenge, Milchfluss und Vakuumniveau. „Der Milchsensor befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Euter, wodurch besonders präzise Messdaten erzielt werden.

Gleichzeitig wurde auch die Milchqualität berücksichtigt: Der Sensor gewährleistet einen hygienischen und ungehinderten Milchfluss. Das System lässt sich vollständig individuell konfigurieren. Die Installation ist ein einfacher und schneller Prozess: Den Schlauch unter dem Melkbecher durchtrennen, den transparenten Sensor dazwischenschieben und anschließend die Schläuche wieder beidseitig am Sensor befestigen.

„Dadurch lässt sich der Sensor mit nahezu jeder Marke und jedem Typ von Melkbecher im Melkstand einsetzen“, erklärt Gerard engagiert.

Alle Daten werden übersichtlich auf dem Computer dargestellt. Der CowManager Milchsensor ist für alle Milchviehhalter verfügbar, die bereits einen CowManager Ohrsensor nutzen oder künftig einsetzen möchten. Darüber hinaus kann der Milchsensor zukünftig um eine Tiererkennung erweitert werden.

CowManager Milchsensor

Der CowManager Milchsensor.

Mastitis frühzeitig erkennen und prognostizieren

Der Milchsensor unterstützt dabei, Euterentzündungen frühzeitig zu erkennen und potenzielle Risiken bereits vor dem Ausbruch zu identifizieren. Die kontinuierliche Überwachung der Melkprozesse wirkt sich positiv auf die Zitzengesundheit aus und kann Risikofaktoren für Mastitis – wie beispielsweise Hyperkeratosen an den Zitzenenden – frühzeitig sichtbar machen und reduzieren.

Darüber hinaus kann der Milchsensor einen wichtigen Beitrag zur Senkung der Zellzahlen in der Milch leisten. Gerard und Koen denken jedoch bereits einen Schritt weiter.

„Dieser präventive Ansatz wirkt sich positiv auf das Tierwohl aus. Darüber hinaus trägt dies dazu bei, unfreiwillige Bestandsabgänge aufgrund hoher Zellzahlen oder Mastitisprobleme zu reduzieren“, erwarten die beiden.

„Dadurch können Kühe langfristig gesünder und länger im Betrieb verbleiben“, erklärt Gerard.

Die Leistung jedes Melkzeugs im Blick

Ein weiteres Ziel des Milchsensors ist die detaillierte Analyse der Melkprozesse bis auf Ebene des einzelnen Melkzeugs „Die Funktionsweise des Melkstands ist ein entscheidender Faktor zur Vorbeugung von Eutererkrankungen. Blindmelken, Lufteinbrüche oder zu niedrige Reinigungstemperaturen sind auf den ersten Blick nicht sichtbar, können jedoch das Risiko für Mastitis oder erhöhte Keimbelastungen deutlich erhöhen“, erklärt Koen.

Der Milchsensor macht solche Einflussfaktoren sichtbar und unterstützt damit die frühzeitige Erkennung von Problemen im Melkprozess. Darüber hinaus trägt der Milchsensor zu gleichbleibenden Melkabläufen bei – insbesondere, wenn unterschiedliche Melker im Einsatz sind. Unterschiede zwischen einzelnen Melkern oder Melkzeiten werden dadurch unmittelbar sichtbar.

„Die Kombination aus Ohrsensor, Milchsensor und dem dazugehörigen Selektionstor eröffnet völlig neue Möglichkeiten“, erklärt Gerard mit Blick auf das gesamte CowManager-Ökosystem. Damit nimmt der Milchsensor eine zentrale Rolle innerhalb des Gesamtsystems ein.

Doch damit ist das Potenzial aus Sicht der beiden noch lange nicht ausgeschöpft. „Das ist erst der Anfang – künftig wird sich mit dem Milchsensor noch deutlich mehr direkt in der Milch und im Melkstand erfassen lassen“, verrät Koen.

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Die Bovine Atemwegserkrankung (BRD) zählt zu den häufigsten und kostspieligsten Erkrankungen in der Milchviehhaltung. Sie ist auch schlicht als Lungenentzündung oder als „Shipping-Fever“ bekannt: eine akute, durch Stress verursachte Form von BRD, die sich typischerweise nach einem langen Transport entwickelt.

Es gibt dafür nicht nur eine Ursache, sie wird eher durch das verursacht, was als Boviner Atemwegserkrankungskomplex bekannt ist – ein Mix aus Stress, Viren und Bakterien, der sogar gesund wirkende Kälber schnell zu Fall bringen kann.

Zu den häufigsten Symptomen der Bovinen Atemwegserkrankung gehören Husten, Fieber und Atembeschwerden.

Kälber leiden unter Appetitlosigkeit, legen sich häufiger hin, haben eine beschleunigte Atmung, eine veränderte Temperatur und wirken allgemein träge. Die eigentliche Herausforderung besteht darin, dass die Krankheit zu dem Zeitpunkt, in dem Sie diese sichtbaren Zeichen erkennen, oft bereits weit fortgeschritten ist. Eine frühzeitige Erkennung und schnelle Behandlung der Bovinen Atemwegserkrankung ist ausschlaggebend für die Rettung der Kälber und zur Verhinderung erheblicher Verluste.

Warum BRD ein so großes Problem ist

Für Landwirte ist BRD nicht nur ein Problem der Tiergesundheit, sondern auch ein wirtschaftliches Problem. Kälber, die gegen Lungenentzündung kämpfen, haben oft Schwierigkeiten, beim Wachstum aufzuholen. Das bedeutet, dass ihre Leistung in ihrem späteren Leben schlechter sein wird. Aus diesem Grund ist die Vorbeugung der Bovinen Atemwegserkrankung so wichtig.

Kühe haben im Verhältnis zu ihrem Körpergewicht eine relativ begrenzte Lungenkapazität. Daher ist es entscheidend, die Gesundheit der Lunge während ihres gesamten Lebens aufrechtzuerhalten. Probleme wie BRD führen zu einer geringeren Milchleistung, zu höheren Tierarztrechnungen und in einigen Fällen zur Kälbersterblichkeit.

Wie die Technologie zur Kuhüberwachung hilft

Es kann riskant sein, sich bei BRD auf visuelle Überprüfungen zu verlassen. Husten, Nasenausfluss und ein Zurückbleiben hinter der Herde können Anzeichen von BRD sein. Aber Kälber und Kühe – von Natur aus Beutetiere – sind Experten im Verbergen von Schwächen. Dies erschwert das Erkennen von Symptomen für die Bovine Atemwegserkrankung.

An dieser Stelle kann die Technologie zur Kuhüberwachung tatsächlich unterstützen. Durch die Beobachtung der Aktivität und des Verhaltens rund um die Uhr können diese Systeme Frühwarnzeichen identifizieren, die ansonsten übersehen würden.

Mit einem Ultraschall in einem frühen Stadium kann zum Beispiel eine beginnende Lungenentzündung festgestellt werden. Dies kann der Fall sein, wenn Kühe und Kälber Gesundheitsalarme auslösen, bei der klinischen Untersuchung aber nichts festgestellt wird.

Herdengesundheit auf einen Blick

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Überwachung der Herdengesundheit mit CowManager

Ein gutes Beispiel für ein Tool zur Vorbeugung von BRD ist der Jungviehmonitor von CowManager. Dieser wurde speziell entwickelt, die Gesundheit von Kälbern zu überwachen. Das System sammelt detaillierte Daten zur Ohrtemperatur, zu Fress- und Wiederkauzeiten, zum Verhalten und zur Aktivität und markiert alles, was ungewöhnlich ist. Zeigt ein Kalb Veränderungen, die ein Hinweis auf den Bovinen Atemwegserkrankungskomplex sein können, alarmiert das System den Landwirt frühzeitig, sodass ihm ausreichend Zeit zum Handeln bleibt, bevor die Krankheit schwerwiegend wird.

Dieser Ansatz unterstützt eine frühzeitigere Behandlung der Bovinen Atemwegserkrankung, was die Genesungsraten verbessert, den Einsatz von Antibiotika reduziert und letztendlich die Sterblichkeitsrate senkt. Gesündere Kälber wachsen zu gesünderen, produktiveren Kühen heran, was wiederum Ihren Gewinn sichert.

Das CowManager-System ermöglicht es Landwirten, den gesamten Lebenszyklus ihrer Herde im Blick zu behalten und sie mit nur einem Ohrsensor auf ihrem Weg vom Kalb zur Kuh zu überwachen. Sie können Gruppen vergleichen, sich in die Daten vertiefen und sicherstellen, dass ihre Herde alles bekommt, was sie benötigt.

Wenn Kälber zu Kühen werden, setzt das Gesundheitsmodul von CowManager die Beobachtung ihrer Gesundheit fort und gewährleistet damit ein lebenslanges Monitoring.

Verhindern Sie, dass BRD Schaden anrichtet

Das Monitoring ist wirkungsvoll, aber es funktioniert am besten in Kombination mit einem effektiven täglichen Management. Zu den guten Praktiken zur Vorbeugung der Bovinen Atemwegserkrankung gehört die Sicherstellung, dass Kälber ausreichend Erstmilch erhalten, die Reduzierung von Stress während des Absetzens und des Transports, die Aufrechterhaltung einer ordnungsgemäßen Belüftung, die Minimierung und ein gutes Management von Gruppenwechseln sowie die Einhaltung von Impfprogrammen.

In Kombination mit einer Technologie wie dem Gesundheitsmonitor von CowManager ist dies die beste Verteidigung gegen BRD.
Der Schutz der Kälber vor der Bovinen Atemwegserkrankung dient nicht nur dem Tierwohl, es dient auch Ihrem Geschäft.

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Die CowManager Kopplung ist mit den neuesten Versionen von Netrind kompatibel. Um sicherzustellen, dass diese Kopplung auch für Ihre Situation geeignet ist, empfehlen wir Ihnen, sich an Ihren lokalen CowManager Händler zu wenden.

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In der Milchviehhaltung ist eine maximale Milchproduktion entscheidend. Mit einer gesunden Herde lassen sich die Milchtanks leichter füllen. Jede Lebensphase einer Kuh, vom Kalb bis hin zum erwachsenen Tier, bringt ihre eigenen Herausforderungen mit sich. Durch eine genaue Überwachung der Herde können Milchviehhalter Krankheiten frühzeitig erkennen, die Auswirkungen von Krankheiten abmildern, den Bedarf an Antibiotika senken und so die Milchleistung steigern. Der Fokus auf die Gesundheit in jedem einzelnen Entwicklungsstadium führt zu einer besseren Leistung der Herde und einer höheren Milchproduktion pro Tag.

Überwachung der Gesundheit in jeder Lebensphase

Jede Lebensphase einer Milchkuh birgt Gesundheitsrisiken, die sich auf ihre gesamte Milchproduktion auswirken können. Von Atemwegsproblemen bei Kälbern bis hin zu Stoffwechselkrankheiten bei laktierenden Kühen – diese phasenbedingten Risiken zu erkennen, ist ein herausfordernde Aufgabe. Die Überwachung vom Kalb bis zur Kuh rund um die Uhr ermöglicht eine proaktive Versorgung.

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Lebensphase einer Milchkuh

  • Kälber: In den ersten Wochen sind Kälber anfällig für Krankheiten wie Durchfall und Lungenentzündung. Diese Erkrankungen können zu Rückschlägen führen und somit die zukünftige Milchproduktion beeinträchtigen. Eine genaue Überwachung der Gesundheit der Kälber ermöglicht eine frühzeitige Behandlung, damit die Kälber zu gesunden Färsen heranwachsen und später eine starke Milchleistung zeigen.
  • Färsen: Im Laufe des Wachstums der Färsen wird die reproduktive Gesundheit ein entscheidender Faktor. Krankheiten wie die Bovine Virusdiarrhoe (BVD) oder die Infektiöse Bovine Rhinotracheitis (IBR) können die Fruchtbarkeit beeinflussen, das erste Abkalben einer Färse verzögern und sich auf die Rentabilität sowie ihre zukünftige Milchproduktion pro Tag auswirken. Die Überwachung dieser Risiken gewährleistet, dass die Färsen gesund und bereit für die Zucht und schließlich für den Melkstand sind.
  • Laktation: Laktierende Kühe sind durch Mastitis, Ketose und Milchfieber gefährdet, was schnell zu einer geringeren Milchleistung führen kann, wenn diese Erkrankungen nicht in einem frühen Stadium erkannt werden. Technologie mit Echtzeit-Überwachung hilft bei der Erkennung subklinischer Anzeichen dieser Probleme und ermöglicht das rechtzeitige Eingreifen. So kann die Milchproduktion auf einem stabilen Niveau gehalten werden.
  • Transitphase: In der Transitphase sind die Kühe anfällig für Krankheiten, die sich auf ihre nächste Laktation auswirken. Probleme wie eine Metritis und eine zurückgebliebene Plazenta nach dem Abkalben können die Rückkehr zu einer hohen täglichen Milchproduktion verzögern. Die Überwachung während dieser Phase und das Ergreifen rechtzeitiger Maßnahmen unterstützen einen reibungslosen Übergang zurück zur Laktation.

Steigerung der Milchproduktion

Der Einsatz datengestützter Lösungen ist ein moderner Ansatz zur Verbesserung der Milchproduktion bei Milchkühen. Technologien, die die Aktivität, den Gesundheitszustand und das Wiederkäuen der Kühe überwachen, bieten Milcherzeugern Einblicke in Echtzeit, um rechtzeitige Interventionen zu ermöglichen. Anhand dieser Daten können Managemententscheidungen im Hinblick auf die Verbesserung der Fütterung und die allgemeine Gesundheit der Herde getroffen werden. Dies kann letztendlich die tägliche Milchproduktion steigern.

Gesundheit und Komfort priorisieren, um die Milchproduktion zu steigern

Mit einer Kombination aus guter Fütterung, einer modernen Überwachung der Gesundheit, dem Fokus auf Stressreduktion und einer Verbesserung des Komforts der Kühe kann eine Steigerung der Milchproduktion erreicht werden. Durch die Integration dieser Maßnahmen und den Einsatz moderner Technologien, können Milcherzeuger eine hohe tägliche Milchproduktion erreichen. Im Ergebnis werden eine produktivere Herde, gesündere Kühe und eine wirtschaftlichere Milchproduktion erzielt. 5 Tipps zur Verbesserung der Gesundheit der Herde!

Die Vorteile einer frühzeitigen Erkennung und Intervention

In der der Milchviehhaltung können kranke Kühe und geringe Milchleistungen das wirtschaftliche Potenzial eines Milchviehbetriebs ernsthaft gefährden. Die Industrie hat mit zunehmendem Druck zu kämpfen, zum Beispiel mit dem wachsenden öffentlichen Fokus auf das Wohlergehen von Kälbern und Kühen. Daher ist der Einsatz von modernen Technologien zur Gesundheitsüberwachung unerlässlich geworden. Erfahren Sie, welche Rolle die Technologie im Hinblick auf die Verbesserung der Leistung der Herde und die Maximierung der Wirtschaftlichkeit Ihres landwirtschaftlichen Betriebs spielen kann.

Wege zur Verbesserung der Gesundheit der Herde

Ihre Kühe sind das Herzstück Ihres Milchviehbetriebs. Nicht nur für das Wohlergehen der Kühe, sondern auch für die Wirtschaftlichkeit und die Zukunft Ihres Betriebs ist die Gesundheit Ihres Milchviehs von entscheidender Bedeutung. Das Gesundheitsmanagement bei Kühen beinhaltet viele Aspekte und schon kleine Verbesserungen können eine große Wirkung erzielen. Häufig sind Krankheitssymptome mit dem bloßen Auge erkennbar. Doch das ist ein Zeichen dafür, dass grundlegende und vielleicht sogar dringende Gesundheitsprobleme bestehen, die behandelt werden müssen. Wir geben Ihnen hier fünf Tipps, wie Sie die Gesundheit Ihrer Herde verbessern und Ihre Milchkühe in Topform halten.

1. Regelmäßige Überwachung und Früherkennung

Einer der wichtigsten Aspekte des Gesundheitsmanagements bei Kühen ist die genaue Beobachtung ihrer Gesundheit. Die regelmäßige Überwachung Ihrer Kühe ermöglicht Ihnen, erste Anzeichen für Krankheiten oder Unwohlsein zu erkennen. Dies kann dazu beitragen, größere Probleme zu vermeiden. Symptome wie verminderter Appetit, Lethargie oder Änderungen im Verhalten können Anzeichen für ein gesundheitliches Problem sein.

Glücklicherweise gibt es Hilfsmittel, die Landwirtinnen und Landwirten helfen, Krankheiten wie Ketose und Mastitis in der Transitphase bis zu 50 Tagen vor dem Abkalben zu erkennen. Dies erleichtert das Management der Transitphase, vor allem, da manche Symptome auf normalem Wege nicht leicht zu erkennen sind. 75 % aller Krankheiten bei erwachsenen Kühen treten in den ersten 30 Tagen nach dem Abkalben auf. Ein frühzeitiges Eingreifen kann von entscheidender Bedeutung sein.

Zu den Symptomen einer Ketose gehören Appetit- und Gewichtsverlust sowie ein süßlich riechender Atem. Ohne ein Überwachungssystem sind diese Symptome nur schwer frühzeitig zu erkennen. Auch die ersten Anzeichen einer Mastitis, wie Schwellungen, Hitze oder ein verhärteter Euter, können vor allem in großen Herden schwierig zu identifizieren sein. Eine Mastitis kann die Milchproduktion erheblich beeinträchtigen. Es ist daher sowohl für Ihre Kühe als auch für Ihren Betrieb ausgesprochen wichtig, dies möglichst frühzeitig festzustellen.

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2. Richtige Ernährung und Fütterung

Was Ihre Kühe fressen, hat direkte Auswirkung auf ihre Gesundheit. Die richtige Fütterung ist ausschlaggebend für eine gesunde, produktive Herde. Stellen Sie sicher, dass Ihre Kühe Zugang zu ausgewogenem Futter haben, das Ihren Bedarf an Energie, Protein und Mineralstoffen deckt. Werden Kühe mit den richtigen Nährstoffen gefüttert, dann stärkt dies ihr Immunsystem. Sie sind besser in der Lage, Infektionen oder Krankheiten abzuwehren.

Ein gängiges Problem in Milchviehherden ist ein Rückgang der Fress- und Wiederkauaktivität, der häufig durch eine negative Energiebilanz verursacht wird. Dies tritt insbesondere bei Kühen auf, die gerade gekalbt haben oder sich von einer Krankheit erholen. Sorgen Sie dafür, dass Ihre Kühe während der Trockenstehzeit und zu Beginn der Laktation ausreichend Energie bekommen. Hochwertiges Futter, Getreide und ausgewogene Ergänzungsmittel können die notwendige Energie liefern, um weitere Symptome zu verhindern. Unsere Fütterungsüberwachung, wurde entwickelt , um Sie bei der Ermittlung der Ernährungsanforderungen Ihrer Kühe zu unterstützen. Sie erleichtert es Ihnen, Änderungen der Futterrationen und im Fressverhalten auf individueller und auf Gruppenebene nachzuverfolgen, um sicherzustellen, dass die Herde bekommt, was sie benötigt.

3. Sauberkeit und Hygiene

Sauberkeit spielt eine große Rolle bei der Vermeidung einer Reihe von Gesundheitsproblemen der Herde, insbesondere im Zusammenhang mit dem Euter. Vor allem die Wahrscheinlichkeit einer Mastitis kann bei richtiger Hygiene erheblich reduziert werden. Ein sauberes und trockenes Umfeld Ihrer Kühe kann das Risiko von Infektionen senken. Reinigen Sie regelmäßig die Ställe, die Boxen und die Futterstellen und sorgen Sie für sauberes, frisches Einstreu.

Reinigen Sie außerdem Ihre Melkausrüstung gründlich nach jedem Gebrauch, um eine Verunreinigung durch Bakterien zu vermeiden. Achten Sie auf Hygiene im Milchstand, da Bakterien während des Melkprozesses leicht über den Euter eindringen können. Führen Sie ggf. ein Protokoll zum Waschen und Desinfizieren der Zitzen vor und nach dem Melken ein. Dies kann das Risiko einer Mastitis und anderer euterbezogener Infektionen erheblich reduzieren.

4. Stressabbau und Komfort

Stress ist eine der Hauptursachen für Gesundheitsprobleme von Milchkühen. Stress wirkt sich auf alle Bereiche aus: von der Milchproduktion bis zum Immunsystem. Sind Kühe gestresst, dann sind sie anfälliger für Krankheiten. Es ist wichtig, ein stressarmes Umfeld zu schaffen, in dem sich Ihre Kühe wohl fühlen und entspannt sind.

Bieten Sie Ihren Kühen viel Platz, damit sie sich bewegen können und sorgen Sie für frisches Einstreu. Eine Überbelegung kann zu Stress führen, was sich negativ auf die Gesundheit der Kühe auswirken kann. Versuchen Sie außerdem, plötzliche Veränderungen in der Umgebung wie Lärm, extreme Temperaturen oder Änderungen im Fütterungsplan zu minimieren. Halten Sie die Umgebung Ihrer Kühe so gleichbleibend wie möglich, um unnötigen Stress zu vermeiden.

5. Arbeiten Sie mit Ihrem Tierarzt zusammen

Wie viel sie auch über das Gesundheitsmanagement Ihrer Herde wissen, es wird immer Zeiten geben, in denen Sie den Rat von Experten benötigen. Die enge Zusammenarbeit mit einem Expertenteam und einem erfahrenen Tierarzt ist ausschlaggebend, um die Topform Ihrer Herde aufrechtzuerhalten. Ein Tierarzt kann Ihnen helfen, die grundlegenden Ursachen von Gesundheitsproblemen zu identifizieren und gibt Ihnen Hinweise zur Vorbeugung oder Behandlung dieser Probleme. Experten können Sie bei der Früherkennung von Krankheiten unterstützen, Impfpläne empfehlen und bei der Einführung von Gesundheitsprogrammen für Ihre Herde, die Ihren besonderen Bedürfnissen entsprechen, unterstützen.

Erforderliche Vorsorgeuntersuchungen sind eine Investition in die langfristige Gesundheit Ihrer Herde. Ein proaktiver Ansatz kann Ihnen später viel Zeit, Geld und eine Menge Stress ersparen. Die MultiView-Funktion in CowManager bietet Ihren Mitarbeitern und Fachleuten Zugang zu den Daten Ihrer Kühe, was die kontinuierliche Zusammenarbeit mit Experten vereinfacht. Sie können sich die Daten gemeinsam ansehen und die Herde im Blick behalten.

Warum CowManager?

Gesundheitsüberwachung rund um die Uhr

Unser Gesundheitsmodul ermöglicht die frühzeitige Erkennung von Krankheiten! CowManager-Kühe leben länger, sind in besserer Verfassung und erbringen mehr Leistung.

Verbessert die Herdenleistung

Das Ohr einer Kuh steckt voller Informationen. Überwachen Sie das Wiederkäuen, Fressen, Ruheverhalten und die Bewegungsaktivität.

Alarme 1-2 Tage vor Anzeichen einer klinischen Erkrankung

Unser System benachrichtigt Sie sofort, wenn eine Kuh weniger frisst oder wiederkäut. Dadurch können Sie Krankheiten, wie Mastitis und Ketose, in einem frühen Stadium erkennen und behandeln.

Kosten

CowManager koppelt Ihr Herdenmanagement System kostenlos. Dies umfasst Installation und Kosten für die Wartung. Bitte erkundigen Sie sich bei Lactanet, ob zusätzliche Kosten für eine Schnittstelle mit CowManager anfallen.

Kompatibilität

Die CowManager Kopplung ist mit den neuesten Versionen von Lactanet kompatibel. Um sicherzustellen, dass diese Kopplung auch für Ihre Situation geeignet ist, empfehlen wir Ihnen, sich an Ihren lokalen CowManager Händler zu wenden.

Funktionen:

  • Abkalb datum
  • Datum Deckung
  • Geburtsdatum
  • Gruppe
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